Wenn man schon die Möglichkeit hat, dann sollte man die auch nutzen: einmal Turnhalle samt Kraftraum und drei Mal hatten wir das Hallenbad. Auch sonst konnte die Sportschule konnte flexibel reagieren: einerseits gab es feste Essenszeiten, andererseits gab es zwei Doppelrundenspieltage: da begannen die Vormittagsrunden - außer fürs Inklusionsturnier - um 9 Uhr. Das bedeutet beim Mittagessen (12 - 13:30) könnte es Probleme geben. Ein Spiel der Nachmittagsrunde begann nicht um 14:30 sondern mit ca 15 Minuten Verzögerung - gemäß FIDE-Regeln steht jedem Spieler eine Pause von wenigstens 30 Minuten zwischen zwei Runden zu und die Vormittagsrunde war erst gegen 14:15 zu Ende. Um dann eine Kollision mit den Abendessenszeiten aus dem Weg zu gehen, grillten die Helfer des SC Ostfildern Fleisch, Wurst, Gemüse und Kartoffeln, was wie Salate und Getränke von der Kantine der Sportschule gestellt wurde. Auch hätten bei Bedarf Salate nachgeordert werden können.

So konnten sich alle unter der versorgungstechnischen Obhut der drei Ostfilderner GMs (GM = Grill-Meister) Philip, Armin und Johann entspannt zusammen setzen. Das Team grillte nicht nur, es baute auch auf und ab. Als besonderen Service bot Armin einen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt an. Der fand am Samstag Morgen statt - Treffpunkt war um 09:30 Uhr vor der Kantine.

Da waren alle noch guten Mutes ... auf dem Rückweg tröpfelte es leicht.
Blick auf die Grabkapelle, die der Württembergische König Wilhelm I für seine früh verstorbene Frau oberhalb von S-Uhlbach erbauen ließ
Blick entlang des Neckars Richtung S: mit Hafen, VfB-Stadion, u.v.m.
Blick Richtung Esslingen auf die Stadtmauer mit dem dicken Turm, der dem gleichnamigen Schachverein seinen Namen gab.
Armin hat - familienbedingt - profundes Fachwissen: die Glasfenster von St. Dyonis sind nach ca 700 Jahren "unten" deutlich dicker als oben, denn Glas hat keine Kristallstruktur, sondern ist eine unterkühlte Schmelze und kann sich - wenn auch langsam - bewegen, zumindest, wenn die Schwerkraft hilft.